Erwachsenenbildung findet Eingang in die Überarbeitung des Thüringer Maßnahmenplans für die Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen

Das Kabinett hat in seiner Sitzung vom 14. August 2018 den Thüringer Maßnahmenplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Version 2.0 bestätigt und dem Thüringer Landtag zur Beschlussfassung zugeleitet.

Unter dem Handlungsfeld Bildung und Ausbildung wurde nun auch der Bereich der Erwachsenenbildung aufgenommen und mit Maßnahmen untersetzt. Der Maßnahmenplan kann hier eingesehen und heruntergeladen werden (siehe Anhang).

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Inklusive Erwachsenenbildung - Leitlinien

Am 20.09.2017 fandLeitlinien im TMBJS ein Fachgespräch zur Inklusion in der Erwachsenenbildung statt. An dem Gespräch nahmen VertreterInnen des TMBJS, des Thillm, der Erwachsenenbildungseinrichtungen in Thüringen sowie Abgeordnete des Landtages teil. Nach einem Grußwort von Minister Holter stellten Dr. Klaus Paffrath, Leiter des Referates 28 des TMBJS, Prof. Dr. phil. Erich Schäfer von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena sowie Antje Steinborn, Leiterin des Paritätischen Bildungswerks Landesverband Thüringen e.V. den Prozess und die Ergebnisse der Erarbeitung von Leitlinien und empfohlene Maßnahmen für eine Inklusive Erwachsenenbildung vor. Im Anschluss daran diskutierten die Teilnehmenden die Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Umsetzung dieser Leitlinien.

Die Dokumentation des Fachgespräches sowie die Leitlinien zur Inklusiven Erwachsenenbildung finden Sie hier.

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Dokumentation Fachgespräch Inklusive Erwachsenenbildung_20092017.pdf)Dokumentation[Dokumentation]124 KB
Diese Datei herunterladen (Leitlinien und empfohlene Maßnahmen für eine Inklusive Erwachsenenbildung in Thü)Leitlinien Inklusive Erwachsenenbildung[Leitlinien Inklusive Erwachsenenbildung]157 KB
Diese Datei herunterladen (Vorwort zu den Leitlinien Inklusive Erwachsenenbildung - 20092017.pdf)Vorwort Leitlinen[Vorwort Leitlinien]71 KB

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Ergebnisse der Arbeitsgruppe "Inklusive Erwachsenenbildung"

IMG 9259Das PARITÄTISCHE Bildungswerk beteiligt sich seit 2015 an der ministeriellen Arbeitsgruppe "Inklusive Erwachsenenbildung". Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe wurden u.a. Ziele der inklusiven Erwachsenenbildung erarbeitet sowie eine Fachtagung am 15.09.2016 in Erfurt initiiert.

Die Ergebnisse der Fachtagung und der empirischen Untersuchung mit Empfehlungen sind in der jeweiligen Dokumentation zusammengefasst.

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Erwachsenenbildung ohne Barrieren - Selbsterfahrung im Rollstuhl

 „Jedes Stöckchen, das im Weg liegt, kostet Kraft. Von Steigungen ganz zu schweigen.“Neudietendorf, 3. September 2015. „Jedes Stöckchen, das im Weg liegt, kostet Kraft. Von Steigungen ganz zu schweigen.“ Antje Schmidt hat es ausprobiert, wie man sich als Rollstuhlfahrerin fühlt. Zwar nur für wenige Minuten. Aber die Erfahrung, die die pädagogische Leiterin des PARITÄTISCHEN Bildungswerks an diesem Tag macht, ist nachhaltig. „Erwachsenenbildung ohne Barrieren“, heißt der neue Zertifikatskurs, dessen erstes zweitägiges Modul jetzt in der Krügervilla in Neudietendorf über die Bühne ging. „Bevor man über einen Abbau von Barrieren redet, ist es wichtig, für die Barrieren sensibilisiert zu werden“, sagt Antje Schmidt. Deshalb setzten sich alle KursteilnehmerInnen in den Rollstuhl und nahmen auch einen Stock in die Hand, mit dem sie sich – die Augen verbunden und geführt - durch das Haus der PARITÄT in Neudietendorf tasteten. „Die Selbsterfahrung ist wichtig“, unterstreicht auch Christin Bliedung vom PARITÄTISCHEN Bildungswerk und selbst Teilnehmerin des Kurses: „Man lernt, dass man sich auf den anderen verlassen muss“. Und sie fügt hinzu: „Es ist gut, dass wir diese Erfahrungen von zwei Expertinnen in eigener Sache vermittelt bekamen.“

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